KI senkt in der Fertigung Durchlaufzeit und Fehlerquote

Qualitätssicherung, Instandhaltung und technische Dokumentation sind die Funktionen, in denen KI-Agenten in produzierenden Unternehmen den größten Effekt haben.

KI-Hebel in der Fertigung

Fertigungsunternehmen arbeiten mit gewachsenen ERP- und MES-Landschaften, viel implizitem Wissen bei erfahrenen Mitarbeitern und Prozessen, die über Jahrzehnte optimiert wurden, aber selten digital dokumentiert sind. Qualitätsprobleme werden oft erst spät erkannt, Instandhaltung reagiert statt vorherzusagen, und technische Dokumentation für Kunden und eigene Teams entsteht manuell. Jede dieser Lücken kostet Durchlaufzeit oder erhöht die Fehlerquote.

Wir setzen KI dort an, wo Daten bereits erfasst werden, aber nicht genutzt: Maschinen- und Sensordaten, Prüfprotokolle, Servicehistorien. Agenten werten diese Daten aus, markieren Auffälligkeiten für Menschen und beantworten wiederkehrende technische Anfragen aus bestehender Dokumentation. Das Ziel ist nicht, Produktionsprozesse zu automatisieren, die bereits gut laufen, sondern die Informationsflüsse drumherum zu beschleunigen, die heute Zeit kosten.

Die Funktionen mit dem größten Hebel

  1. 1

    Qualitätssicherung

    Agenten werten Prüfdaten aus und markieren Abweichungen früher, als es manuelle Stichproben leisten

  2. 2

    Kundenservice

    Ein Agent mit Zugriff auf Produkt- und Servicehistorie beantwortet technische Kundenanfragen direkt

  3. 3

    Marketing & Content

    Technische Dokumentation und Produktdatenblätter entstehen aus vorhandenen Konstruktions- und Prüfdaten

  4. 4

    Finanzen & Reporting

    Automatisierte Auswertung von Produktions- und Ausschusskosten je Linie und Charge

  5. 5

    Software-Entwicklung

    Agentic Engineering beschleunigt Integrationen zwischen ERP, MES und neuen digitalen Services

  6. → Durchlaufzeit

Typische Use Cases

  • Qualitätsauswertung aus Prüfdaten

    Ein Agent liest Prüfprotokolle und Sensordaten und meldet Abweichungen, bevor sie zu Ausschuss oder Reklamation werden.

  • Technischer Service-Agent

    Beantwortet Kundenfragen zu Ersatzteilen, Wartungsintervallen und Fehlercodes aus bestehender Servicedokumentation.

  • Automatisierte technische Dokumentation

    Erzeugt Datenblätter und Betriebsanleitungen aus Konstruktions- und Prüfdaten, redaktionell geprüft vor Freigabe.

  • Vorausschauende Instandhaltung

    Auswertung von Maschinendaten zur Priorisierung von Wartungseinsätzen statt starrer Wartungsintervalle.

  • ERP-MES-Integration mit Agentic Engineering

    Schnellere Anbindung neuer Anlagen und digitaler Services an bestehende Systeme durch KI-gestützte Entwicklung.

Voraussetzungen

Daten

Benötigt: Maschinen-, Sensor- und Prüfdaten in auswertbarer Form, nicht nur auf Papier oder in Einzelsystemen

Typischer Zustand: Unterschiedlich; neuere Anlagen liefern Daten, ältere brauchen Nachrüstung oder manuelle Erfassung

Systeme

Benötigt: ERP und MES mit Schnittstellen, über die ein Agent lesen und im begrenzten Rahmen schreiben kann

Typischer Zustand: Meist vorhanden, oft historisch gewachsen mit eingeschränkter Dokumentation der Schnittstellen

Organisation

Benötigt: Qualitäts- und Produktionsverantwortliche legen gemeinsam fest, welche Abweichungen ein Agent melden soll

Typischer Zustand: Häufig nicht formalisiert; Wissen liegt bei einzelnen erfahrenen Mitarbeitern

Unser Vorgehen in der Fertigung

Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme, welche Daten in ERP, MES und auf Maschinenebene bereits erfasst werden und wo sie ungenutzt liegen bleiben. Daraus entsteht ein priorisierter Fahrplan, der mit dem Anwendungsfall mit dem klarsten Effekt auf Fehlerquote oder Durchlaufzeit beginnt. Wir bauen den ersten Agenten gemeinsam mit Qualitäts- oder Servicetechnikern, weil deren Erfahrung die Regeln liefert, die ein Agent zunächst nicht selbst herleiten kann.

D2C-Food-Marke, Bremen

Ausgangslage

D2C-Food-Marke ohne permanente technische Führung, offene Shop- und ERP-Entscheidungen.

Umsetzung

Shop-Evaluierung, neue Architektur und eine geführte ERP-Migration als Interim CTO.

Ergebnis

Entscheidungen wurden getroffen und umgesetzt, nicht länger aufgeschoben.

EdTech-Unternehmen, Entwicklungsorganisation

Ausgangslage

Entwicklungsteam nutzte KI-Coding-Werkzeuge einzeln, ohne gemeinsamen Workflow.

Umsetzung

Toolchain, angepasster Workflow und Qualitäts-Gates für KI-gestützte Entwicklung.

Ergebnis

Das Team arbeitet agentisch als Standard, mit Kontrollen, die zur neuen Arbeitsweise passen.

Häufige Fragen

Erstgespräch: 30 Minuten, konkret.

Wir sehen uns Ihre Qualitäts- und Servicedaten an und sagen, wo ein Agent Durchlaufzeit spart.