SaaS-Unternehmen, PE-Portfolio
Wir haben eine SaaS-Beteiligung auf die DD vorbereitet
Vor einem geplanten Verkauf wollte ein SaaS-Unternehmen im PE-Portfolio seine technische Situation nachvollziehbar darstellen und Rückfragen aus dem Betrieb beantworten können.
| Branche | B2B-Dienstleister |
|---|---|
| Leistungen | Technical Due Diligence, Fractional CTO |
Der Datenraum erklärte den laufenden Betrieb kaum
Das Produkt lief, doch die vorhandenen Unterlagen beschrieben unterschiedliche Entwicklungsstände. Architekturzeichnungen passten teilweise nicht mehr zu den eingesetzten Diensten. Nachweise zu Berechtigungen und Wiederherstellung lagen beim Betrieb, während die Geschäftsführung mit Präsentationen aus früheren Finanzierungsrunden arbeitete.
Für eine Käufer-DD hätte das Team viele Antworten kurzfristig zusammensuchen müssen. Besonders schwer war die Zuordnung von Verantwortung. Externe Dienstleister, interne Entwickler und Produktleitung konnten ihren Bereich erklären, aber Übergaben und Entscheidungsrechte waren kaum festgehalten. Das erschwerte auch die Darstellung der technischen Risiken.
Jede Käuferantwort sollte auf einen Beleg führen
Als Fractional CTO bereiteten wir die technische Seite des Verkaufs mit Geschäftsführung und Entwicklung vor. Ziel war ein Datenraum, dessen Aussagen sich anhand des laufenden Systems prüfen ließen. Offene Sicherheitsbefunde sollten mit Verantwortlichen und nächsten Schritten sichtbar bleiben. Wir vereinbarten, ungetestete Annahmen ausdrücklich als solche zu kennzeichnen.
Architektur und Sicherheitsbelege wurden verknüpft
Die Systemübersicht zeigte Abhängigkeiten
Wir dokumentierten Dienste, Datenflüsse, Schnittstellen und Betriebsverantwortung. Zu kritischen Komponenten führten Verweise auf die zugehörigen Betriebsunterlagen.
Sicherheitsangaben bekamen Nachweise
Zugriffsprüfungen, Wiederherstellungsproben und der Umgang mit Schwachstellen wurden mit vorhandenen Belegen hinterlegt. Fehlende Nachweise blieben als offene Arbeit markiert.
Das Team beschrieb seine Entscheidungsrechte
Die Rollenübersicht hielt fest, wer Architektur, Auslieferung und Störungsbehebung verantwortet. Sie zeigte auch die Abhängigkeit von externen Partnern.
Rückfragen liefen über ein Antwortregister
Wiederkehrende Käuferfragen erhielten abgestimmte Antworten, Quellen und Ansprechpartner. Änderungen an einer Aussage ließen sich in den betroffenen Unterlagen nachziehen.
Eine interne Käuferprobe deckte Widersprüche auf
Wir arbeiteten in festen Abstimmungen mit Entwicklung, Betrieb und Geschäftsführung. Zunächst ließen wir uns das System zeigen und prüften die Dokumentation dagegen. Anschließend stellte die Geschäftsführung kritische Käuferfragen. Die jeweiligen Verantwortlichen mussten ihre Antworten mit einem Beleg aus dem Datenraum verbinden.
Dabei fiel auf, dass eine beschriebene Wiederherstellung bislang nur einzelne Komponenten abdeckte. Wir hielten die Lücke offen und begleiteten eine Probe für den zusammenhängenden Ablauf. Eine größere Architekturänderung verschoben wir. Kurz vor der DD hätte sie neue Unsicherheit geschaffen, ohne den dokumentierten Betriebszustand verlässlicher zu machen.
Den technischen Datenraum strukturierten wir nach prüfbaren Themen. Personenbezogene und sicherheitskritische Detailinformationen erhielten begrenzte Zugriffsrechte. Für weitergehende Fragen war ein begleiteter Termin vorgesehen, damit Prüfer Zusammenhänge verstehen konnten, ohne pauschalen Zugang zu internen Systemen zu erhalten.
Das Management konnte technische Aussagen vertreten
Die Unterlagen beschrieben denselben Systemstand und benannten offene Arbeiten konsistent. Das Team konnte Rückfragen an zuständige Personen weitergeben, ohne jedes Thema erneut zu recherchieren. Für die Geschäftsführung wurde erkennbar, welche Aussagen belegt waren und wo noch Unsicherheit bestand. Ein bestimmter Verkaufspreis oder Transaktionsausgang war damit nicht verbunden.
Exit Readiness entsteht beim Prüfen der Unterlagen
Betriebsproben liefern bessere Belege
Eine ausgeführte Wiederherstellung beantwortet Käuferfragen genauer als ein Ablauf, den bisher niemand vollständig getestet hat.
Offene Befunde brauchen einen Status
Dokumentieren Sie Verantwortliche und Bearbeitungsstand. Widersprüche zwischen Präsentation und Datenraum verursachen vermeidbare Rückfragen.
Antworten müssen im Team verankert sein
Die Geschäftsführung braucht Ansprechpartner, die technische Aussagen erklären und die zugehörigen Quellen im Datenraum finden können.
Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten.
Wir prüfen mit Ihnen, welche technischen Aussagen vor Ihrer Käufer-DD noch einen belastbaren Nachweis brauchen.